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Eine weitere Meinung zur Bauerndemo

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt. (Dante) – aber nicht als Demonstrant.

Ich habe Verständnis für die Zukunftsängste vieler Bauern! Mir ist es ein grosses Anliegen, dass in unserem Land eine gesunde, produzierende Landwirtschaft unterstützt und gefördert wird. Was mir jedoch zu denken gibt, sind sogenannte Bauernfreunde, welche die Verunsicherung schüren und falsche Hoffnungen wecken, die dabei aber selber nicht einmal so unschuldig sind an der heutigen Situation.

Es wird weitere Veränderungen geben, ob wir das wollen oder nicht - nur wer sich darauf einstellt und sich konstruktiv in die Diskussionen einbringt, wird von den vielen Partnern der Landwirtschaft auch ernst genommen und kann etwas Positives erreichen.

Der geplanten Bauerndemo sehe ich mit grossem Unbehagen entgegen. Sie bietet die beste Chance für ein (weiteres) Eigentor der Landwirtschaft.

Und noch etwas: Ich habe gemeint, das Gebiet beim Schlachtfeld Sempach sollte nicht für ideologische oder politische Zwecke missbraucht werden – einmal mehr scheint dies nicht zu gelten oder es wird geschickt umgangen…

 

* Heidi Frey ist Familienfrau und Bäuerin. Sie lebt in Sempach.

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"Eine weitere Meinung zur Bauerndemo"
 
Teilnehmer

Donnerstag, 27-08-09 14:02

Ich kann dieses Unbehagen schon verstehen. Ich werde trotzdem teil nehmen. Nicht unbedignt wegen Kunz, sondern wegen einem alten Schul Kollegen, der nach Sempach kommt. Der lebt heute im Kanton Thurgau und wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen.
 
Sepp

Montag, 24-08-09 10:31

Zu Eigentoren kommt es, wenn man ohne Strategie und ohne Konzept unterwegs ist. Wie lange will die Basis da noch zuschauen. In der Wirtschaft würden schon lange Köpfe rollen.
Ich hoffe der Anlass entwickelt sich zu einer Selbstreinigenden Auflage der Kappeler Milchsuppe.
 
 

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